Das Wichtigste in Klartext
Es gehört Ihnen
Ihre Website gehört Ihnen. Nach Bezahlung haben Sie die vollen Nutzungsrechte, Ihre Domain läuft auf Ihren Namen, und Sie sind an keine Mindestlaufzeit gebunden, monatlich kündbar zum Monatsende. Wenn Sie gehen, bekommen Sie Ihre Inhalte in weiterverwendbarem Format mit und wir helfen beim Umzug. Keine versteckte Bindung, kein Kleingedrucktes.
Nichts geht ohne Ihr OK
Ihre Website geht erst live, wenn Sie sie freigegeben haben. Sie haben nach jeder Vorlage mindestens 7 Werktage Zeit, und wir erinnern Sie rechtzeitig, bevor eine Frist abläuft. Wir gehen nie an Ihnen vorbei online.
Ehrlich statt Erfolgsversprechen
Wir bauen Ihre Seite so, dass Sie lokal gut gefunden werden und professionell auftreten. Wie viele Kunden daraus werden, hängt von Ihrem Markt ab, das können wir nicht garantieren, und wer das verspricht, ist unseriös. Was Sie bekommen: solide Technik, sorgfältige Gestaltung mit einer inkludierten Korrekturrunde, und Sie bleiben jederzeit frei.
Diese Zusammenfassung dient der Orientierung, im Detail gelten die folgenden AGB.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehung zwischen der StandfestDigital OG und ihren Kundinnen und Kunden. Bitte lesen Sie diese Bedingungen vor der Beauftragung sorgfältig durch.
§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner
(1) Diese AGB gelten für sämtliche Verträge, Lieferungen und Leistungen zwischen der
StandfestDigital OG
Kaiser Franz Josef-Straße 3, 2114 Großrussbach, Österreich
FN 679313 s, Firmenbuchgericht Landesgericht Korneuburg
Vertretungsbefugte Gesellschafter: Marvin Blatnig, Stefan Maurer
E-Mail: office@standfestdigital.at · Telefon: +43 664 4123928
(im Folgenden „StandfestDigital", „wir") und ihren Auftraggebern (im Folgenden „Kunde", „Sie").
(2) Unsere Leistungen richten sich an Unternehmer im Sinne des § 1 UGB. Mit Vertragsabschluss bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln.
(3) Es gelten ausschließlich diese AGB in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung. Abweichenden, entgegenstehenden oder ergänzenden Geschäftsbedingungen des Kunden wird widersprochen; sie werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmen. Dies gilt auch, wenn wir eine Leistung in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen vorbehaltlos erbringen.
(4) Verbraucher-Vorbehalt: Sollte im Einzelfall ausnahmsweise ein Verbraucher im Sinne des KSchG Kunde sein, gelten die zugunsten von Verbrauchern zwingenden gesetzlichen Bestimmungen (insbesondere KSchG sowie das Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz, FAGG, einschließlich eines allfälligen 14-tägigen Rücktrittsrechts gemäß § 13) vorrangig vor entgegenstehenden Regelungen dieser AGB.
§ 2 Leistungsgegenstand
(1) StandfestDigital erbringt Dienstleistungen rund um den professionellen Online-Auftritt kleiner und mittlerer Betriebe, österreichweit, insbesondere: Erstellung von Websites, Einrichtung von Social-Media-Profilen, Einrichtung von Kontakt- und Anfragewegen sowie, optional und gesondert buchbar, laufende Betreuung (Hosting, Wartung, Pflege, Sichtbarkeit).
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung sowie der gewählten Paket- bzw. Leistungsbeschreibung. Leistungs- und Paketbeschreibungen beschreiben den Leistungsumfang und stellen keine Zusicherung bestimmter Eigenschaften dar, sofern eine solche nicht ausdrücklich schriftlich erfolgt.
(3) Setup-Pakete (einmalig): Einmalige Einrichtung eines Online-Auftritts (z. B. Online-Basis, Online-Präsenz, Rundum-Betreuung). Umfang, Seitenanzahl und enthaltene Bausteine richten sich nach dem gewählten Paket. Ein laufendes Abonnement ist für die Einrichtung nicht erforderlich.
(4) Monatliche Betreuung (laufend, optional): Laufende Leistungen wie Hosting, Wartung, Sicherheitsupdates, Sichtbarkeits-Pflege und ein vereinbartes Kontingent an Änderungen. Die monatliche Betreuung ist optional und wird gesondert beauftragt.
(5) Add-ons: Zusätzlich buchbare Leistungen (z. B. Social Media, Editor-Zugang), die mit einem Betreuungspaket kombiniert werden können.
(6) Online-Check: Der Online-Check ist eine unverbindliche, kostenlose Erstanalyse der bestehenden Online-Situation. Aus ihm entstehen keine Zahlungs- oder Abschlusspflichten; er begründet keinen Anspruch auf weitere Leistungen und stellt keine rechtsverbindliche Beratung dar.
(7) Einmalige Einrichtung (Setup) und laufende monatliche Betreuung sind voneinander unabhängige Leistungen. Wir sind berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Dritte (Subunternehmer, Dienstleister) heranzuziehen.
§ 3 Vertragsabschluss
(1) Die Darstellung von Paketen und Preisen auf unserer Website ist freibleibend und stellt kein bindendes Angebot dar. Individuelle, schriftliche Angebote von StandfestDigital sind, sofern nicht anders angegeben, 14 Tage ab Ausstellungsdatum gültig.
(2) Ein Vertrag kommt durch unsere schriftliche Auftragsbestätigung (z. B. per E-Mail) oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande, spätestens jedoch mit Annahme des Angebots durch den Kunden.
(3) Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit unserer Bestätigung in Text- oder Schriftform. Sämtliche Vereinbarungen und Änderungen bedürfen zu Beweiszwecken der Textform (z. B. E-Mail).
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Eine zügige Umsetzung setzt die Mitwirkung des Kunden voraus. Der Kunde stellt uns rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form bereit:
- Texte, Bilder, Logos und sonstige Inhalte in nutzbarer Form,
- Zugänge (z. B. zu Domain, bestehender Website, Google-Profil), soweit erforderlich,
- einen verantwortlichen Ansprechpartner samt Freigaben.
(2) Der Kunde sichert zu, dass er an allen überlassenen Inhalten über die erforderlichen Rechte (insbesondere Urheber-, Marken-, Nutzungs- und Persönlichkeitsrechte) verfügt und durch deren Verwendung keine Rechte Dritter und keine gesetzlichen Bestimmungen verletzt werden. Auf unser Verlangen weist der Kunde die erforderlichen Nutzungsrechte vor Verwendung nach; ohne Nachweis sind wir berechtigt, den betreffenden Inhalt nicht zu verwenden. Die Nichtverwendung eines Inhalts mangels Nachweises gilt nicht als Mangel unserer Leistung; Abs. 4 und 5 gelten entsprechend. Der Kunde hält StandfestDigital hinsichtlich sämtlicher Ansprüche Dritter, die aus von ihm bereitgestellten Inhalten resultieren, schad- und klaglos (einschließlich angemessener Rechtsverfolgungskosten), soweit die Rechtsverletzung nicht auf einem Umstand beruht, den StandfestDigital zu vertreten hat. Für Inhalte, die StandfestDigital selbst erstellt, haftet StandfestDigital nach Maßgabe des § 11.
(3) Vorlagen (z. B. Entwürfe, Texte) gelten als freigegeben, wenn der Kunde nicht innerhalb einer angemessenen Frist von mindestens 7 Werktagen ab nachweislicher Bereitstellung begründete Einwände in Text- oder Schriftform erhebt; auf die Freigabewirkung des Schweigens weisen wir bei der Fristsetzung ausdrücklich und rechtzeitig vor Fristablauf hin. Begründete Einwände müssen konkrete, nachvollziehbare Abweichungen vom vereinbarten Leistungsumfang benennen; pauschale oder bloß Geschmacksfragen betreffende Beanstandungen hemmen die Freigabewirkung nicht. Dem Kunden zustehende Korrekturrunden (§ 5 Abs. 3) bleiben davon unberührt. Bringt der Kunde nach einer durchgeführten Korrekturrunde und einer hierauf gesetzten angemessenen Nachfrist erneut nur unsubstanziierte Einwände vor, gilt die Vorlage mit Ablauf der Nachfrist als freigegeben. Der Go-live erfolgt nur nach ausdrücklicher Freigabe oder auf ausdrückliches Verlangen des Kunden; die Freigabefiktion bewirkt die Abnahme und die Fälligkeit des Restbetrags (§ 6 Abs. 3), nicht die Freischaltung. Versteckte Mängel und Vorsatz bleiben unberührt.
(4) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht, nicht rechtzeitig oder mangelhaft nach, verlängern sich vereinbarte Termine angemessen. Daraus resultierender Mehraufwand kann nach Aufwand verrechnet werden.
(5) Unterbleibt die Ausführung des Werkes aus Umständen, die auf Seiten des Kunden liegen (insbesondere fehlende oder verspätete Mitwirkung), bleibt unser Entgeltanspruch nach § 1168 ABGB bestehen; wir müssen uns nur anrechnen lassen, was wir uns infolge des Unterbleibens ersparen oder anderweitig erwerben. Wir sind berechtigt, dem Kunden eine angemessene Nachfrist zur Nachholung der Mitwirkung zu setzen und nach deren fruchtlosem Ablauf vom Vertrag zurückzutreten.
§ 5 Termine und Lieferzeit
(1) Angegebene Umsetzungszeiten (z. B. „10–14 Tage") sind Richtwerte und beziehen sich auf den Zeitraum ab Vorliegen sämtlicher erforderlicher Inhalte und Freigaben des Kunden (siehe § 4). Sie stellen keine Fixtermine dar, sofern ein Fixtermin nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
(2) Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder aufgrund vom Kunden zu vertretender Umstände verlängern Fristen entsprechend.
(3) „14-Tage-Website": Soweit ein Setup-Paket mit „in der Regel 14 Tagen" beworben oder angeboten wird, ist diese Angabe ein Richtwert und kein Fixtermin (ein Fixgeschäft nach § 919 ABGB wird nicht vereinbart). Die Frist beginnt erst mit (a) Eingang der vereinbarten Anzahlung und (b) vollständiger Bereitstellung aller erforderlichen Inhalte und Zugänge sowie der Benennung eines freigabeberechtigten Ansprechpartners (§ 4). Sie umfasst eine Korrekturrunde; weiterer Korrekturaufwand sowie für die Fertigstellung wesentliche Rückfragen unsererseits verlängern bzw. hemmen die Frist, solange die Rückmeldung des Kunden aussteht. Wirkt der Kunde nicht rechtzeitig mit, pausiert die Frist und läuft nach Nachlieferung weiter. Eine Vertragsstrafe für eine Fristüberschreitung wird nicht vereinbart.
§ 6 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro und netto. Setup-Pakete werden als Festpreis abgerechnet, monatliche Betreuung und Add-ons laufend pro Monat.
(2) Umsatzsteuer: StandfestDigital ist Kleinunternehmer gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen bzw. verrechnet.
(3) Fälligkeit & Zahlungsweise
- Setup-Pakete: Sofern nicht anders vereinbart, ist eine Anzahlung von 50 % bei Auftragsbestätigung fällig; der Restbetrag wird mit Fertigstellung fällig, das heißt mit Bereitstellung des abnahmefähigen Werkes zur Freigabe; für das Freigabeverfahren gilt § 4 Abs. 3. Verweigert oder verzögert der Kunde bei bereitgestelltem, abnahmefähigem Werk die Freigabe aus Gründen, die nicht in einem von uns zu vertretenden Mangel liegen, gerät er in Annahmeverzug; der Restbetrag bleibt fällig (§§ 1168, 1170 ABGB). Die Freischaltung (Go-live) erfolgt Zug um Zug gegen vollständige Zahlung des Restbetrags und setzt zusätzlich die ausdrückliche Freigabe oder das Freischaltungsverlangen des Kunden voraus (§ 4 Abs. 3).
- Monatliche Betreuung und Add-ons: Abrechnung im Voraus pro Kalendermonat.
- Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, ohne Abzug binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum zahlbar.
(4) Bei Zahlungsverzug gebühren Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 456 UGB) sowie der Ersatz der Betreibungs- und Mahnkosten einschließlich der Pauschale von EUR 40 gemäß § 458 UGB. Wir sind im Verzugsfall berechtigt, laufende Leistungen (insbesondere Hosting, Wartung) nach vorheriger Ankündigung und angemessener Nachfrist bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen.
(5) Wertsicherung/Preisanpassung laufende Leistungen. Entgelte für laufende Leistungen werden an den vom Statistik Austria verlautbarten Verbraucherpreisindex (VPI 2020 bzw. Nachfolgeindex) angepasst; Bezugsgröße ist der Indexwert des Monats des Vertragsabschlusses, Anpassungen erfolgen frühestens jährlich und wirken in beide Richtungen (Erhöhung wie Senkung). Eine Anpassung über die Indexentwicklung hinaus ist nur zulässig, soweit sie auf einer nachweisbaren Erhöhung unmittelbar zurechenbarer Fremdkosten (z. B. Server-, Domain- oder Drittlizenzkosten) beruht; wir kündigen sie mit einer Frist von mindestens acht Wochen in Text- oder Schriftform unter Angabe des Grundes an, und der Kunde ist in diesem Fall berechtigt, das betroffene laufende Leistungsverhältnis zum Wirksamwerden der Änderung zu kündigen.
§ 7 Laufzeit und Kündigung
(1) Setup-Pakete sind einmalige Werkleistungen; das Vertragsverhältnis endet mit ihrer vollständigen Erbringung und Bezahlung.
(2) Verträge über monatliche Betreuung sowie Add-ons werden auf unbestimmte Zeit geschlossen. Sie sehen keine Mindestlaufzeit vor und sind von beiden Seiten zum Ende des jeweiligen Kalendermonats kündbar. Die Kündigung bedarf der Text- oder Schriftform.
(3) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Bereits erbrachte Leistungen sind bis zum Wirksamwerden der Kündigung zu vergüten; im Voraus bezahlte Beträge für noch nicht erbrachte Leistungszeiträume werden anteilig erstattet.
(4) Nach Beendigung eines Betreuungsverhältnisses enden die damit verbundenen laufenden Leistungen (insbesondere Hosting). Wir stellen dem Kunden auf Wunsch die zur Übernahme erforderlichen Daten in einem üblichen Format zur Verfügung; ein damit verbundener Mehraufwand kann nach Aufwand verrechnet werden.
§ 8 Nutzungsrechte und Urheberrecht
(1) An den von StandfestDigital geschaffenen Werken (insbesondere der fertigen Website, Design, Texten, Code) stehen die Urheberrechte StandfestDigital zu. Mit vollständiger Bezahlung räumen wir dem Kunden ein zeitlich und räumlich unbeschränktes, nicht ausschließliches Werknutzungsrecht zur Nutzung für seine eigenen Geschäftszwecke ein.
(2) Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben sämtliche Nutzungsrechte bei uns (Eigentumsvorbehalt).
(3) An den von uns eingesetzten Werkzeugen, Frameworks, Vorlagen, Bibliotheken und unserem Know-how behalten wir uns sämtliche Rechte vor. Eingesetzte Komponenten Dritter (z. B. Open-Source-Software, Schriftarten, Bildmaterial) unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen, die der Kunde einzuhalten hat.
(4) Eine Übertragung der eingeräumten Rechte an Dritte oder eine Verwendung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf unserer vorherigen Zustimmung, sofern gesetzlich nicht anders vorgesehen.
(5) Quell- bzw. Arbeitsdateien sind nicht Teil der geschuldeten Leistung; ihre Übergabe kann gesondert vereinbart werden.
§ 9 Hosting, Domain und Verfügbarkeit
(1) Sofern Hosting beauftragt ist, erfolgt es auf DSGVO-konformen Servern innerhalb der Europäischen Union (derzeit Hetzner Online GmbH).
(2) Wir sind um eine möglichst hohe Verfügbarkeit bemüht, schulden jedoch keine ununterbrochene Erreichbarkeit, sofern keine ausdrückliche schriftliche Vereinbarung besteht. Wartungs-, Sicherheits- und Aktualisierungsarbeiten, die zu kurzfristigen Einschränkungen führen können, sind zulässig und werden, soweit möglich, angekündigt. Sie stellen keinen Mangel dar.
(3) Domains werden im Namen bzw. im Auftrag des Kunden registriert; insoweit gelten zusätzlich die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle (z. B. nic.at). Der Kunde ist Inhaber der Domain.
(4) Der Kunde ist für die Sicherung seiner eigenen Daten mitverantwortlich. Wir erstellen im Rahmen der laufenden Betreuung regelmäßige Backups nach dem gebuchten Leistungsumfang; diese entbinden den Kunden nicht von der Pflicht, eigene Inhalte zu sichern.
§ 10 Gewährleistung und Prüfpflicht
(1) Wir erbringen unsere Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers nach dem vereinbarten Leistungsumfang. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen der §§ 922 ff ABGB nach Maßgabe dieser AGB.
(2) Der Kunde hat die Leistung unverzüglich nach Ablieferung zu prüfen und allfällige Mängel binnen angemessener Frist, spätestens binnen 14 Tagen ab Übergabe, in Text- oder Schriftform konkret zu rügen. Unterbleibt die Rüge, gilt die Leistung als genehmigt (§ 377 UGB).
(3) Im Gewährleistungsfall sind wir zunächst zur Verbesserung oder zum Austausch innerhalb angemessener Frist berechtigt. Schlägt die Verbesserung fehl, stehen dem Kunden die weiteren gesetzlichen Gewährleistungsbehelfe zu.
(4) Keine Gewährleistung besteht für Mängel, die auf vom Kunden bereitgestellten Inhalten, auf nachträglichen Änderungen durch den Kunden oder Dritte, auf Software oder Diensten Dritter, auf unsachgemäßer Nutzung oder auf höherer Gewalt beruhen.
(5) Eine bestimmte Auffindbarkeit oder Platzierung in Suchmaschinen bzw. ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (z. B. Anzahl an Anfragen) wird nicht geschuldet und nicht zugesichert.
§ 11 Haftung
(1) Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die wir vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben.
(2) Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist je Schadensfall zusätzlich betraglich begrenzt auf das für die betroffene Leistung vereinbarte Netto-Entgelt, bei laufender Betreuung auf das für die letzten zwölf Monate gezahlte Netto-Betreuungsentgelt. Als vertragstypischer, vorhersehbarer Schaden gelten insbesondere nicht: entgangener Gewinn, Vertragsstrafen oder sonstige Zahlungspflichten des Kunden gegenüber Dritten sowie Reputationsschäden. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit bei Sachschäden ist im Übrigen ausgeschlossen.
(3) Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ausgeschlossen. Für Datenverlust haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, betraglich nach Abs. 2 begrenzt und nur insoweit, als der Schaden auch bei einer ordnungsgemäßen, dem Stand der Technik entsprechenden Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre; dies gilt nicht, soweit die Datensicherung nach dem gebuchten Leistungsumfang von uns geschuldet ist und der Datenverlust gerade auf der Verletzung dieser Pflicht beruht.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit eine Haftung zwingend gesetzlich vorgesehen ist (insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz sowie gegenüber Verbrauchern).
(5) Soweit unsere Haftung beschränkt oder ausgeschlossen ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung unserer Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
§ 12 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Wir verarbeiten personenbezogene Daten nach Maßgabe der geltenden Datenschutzbestimmungen; Einzelheiten ergeben sich aus unserer Datenschutzerklärung.
(2) Soweit wir im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeiten (z. B. im Rahmen von Hosting oder der Bearbeitung von Anfragen über die Website des Kunden), schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.
§ 13 Rücktrittsrecht für Verbraucher
(1) Schließen Sie als Verbraucher den Vertrag im Fernabsatz oder außerhalb unserer Geschäftsräume ab, steht Ihnen nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) ein Rücktrittsrecht von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu. Die Frist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses. Zur Ausübung genügt eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail an office@standfestdigital.at) innerhalb der Frist.
(2) Vorzeitige Erbringung: Verlangen Sie ausdrücklich, dass wir mit der Dienstleistung bereits vor Ablauf der Rücktrittsfrist beginnen, schulden Sie bei einem Rücktritt einen anteiligen Betrag für die bis dahin erbrachten Leistungen. Das Rücktrittsrecht erlischt, wenn die Dienstleistung mit Ihrer Zustimmung vollständig erbracht wurde und Sie zur Kenntnis genommen haben, dass Sie dadurch Ihr Rücktrittsrecht verlieren.
§ 14 Referenznennung
Wir sind berechtigt, den Kunden als Referenz zu nennen und die für ihn erstellte Website (Name, Logo, Abbildung) zu Zwecken der Eigenwerbung zu verwenden, sofern der Kunde dem nicht in Text- oder Schriftform widerspricht.
§ 15 Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die uns die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen (z. B. großflächige Ausfälle der Telekommunikations- oder Energieversorgung, behördliche Maßnahmen, Naturereignisse), entbinden uns für ihre Dauer von der Leistungspflicht. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.
§ 16 Streitbeilegung
Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 17 Schlussbestimmungen
(1) Anwendbares Recht: Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der durch zwingende Bestimmungen des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts gewährte Schutz nicht entzogen wird.
(2) Gerichtsstand: Für Streitigkeiten mit Unternehmern wird das sachlich zuständige Gericht am Sitz von StandfestDigital als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart. Wir sind berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu klagen. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände (§ 14 KSchG).
(3) Erfüllungsort ist der Sitz von StandfestDigital.
(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Text- oder Schriftform; dies gilt auch für das Abgehen von diesem Formerfordernis.
(5) Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Parteien werden die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen am nächsten kommt. (Gegenüber Verbrauchern gilt das Verbot der geltungserhaltenden Reduktion: unzulässige Klauseln entfallen ersatzlos.)
Stand: 01.07.2026 · StandfestDigital OG
